Technologie
AMD stellt Helios vor und gewinnt Microsoft als KI-Kunden
AMD bringt mit Helios sein erstes KI-Racksystem und gewinnt Microsoft als Kunden. Das verschärft den Wettbewerb mit Nvidia im Rechenzentrum.
Cardinal Health (NYSE: CAH) erweitert sein Geschäft in der häuslichen Versorgung mit zwei Zukäufen. Das US-Unternehmen teilte am Montag, 20. Juli 2026, mit, definitive Vereinbarungen zum Kauf des Diabetesgeschäfts von AdaptHealth sowie von Strive Medical geschlossen zu haben. Das gesamte Transaktionsvolumen liegt bei rund 360 Mio. US-Dollar in bar, vorbehaltlich üblicher Anpassungen beim Betriebskapital.
Für Anleger ist der Schritt vor allem relevant, weil Cardinal Health sein Geschäft jenseits des klassischen Gesundheitsgroßhandels weiter in Richtung spezialisierter, margenträchtigerer Versorgungsangebote ausbaut. Die Zukäufe sollen die Sparte At-Home Solutions stärken, also das Geschäft mit Produkten und Dienstleistungen für Patienten im häuslichen Umfeld.
AdaptHealth erhält für den Verkauf seines Diabetesgeschäfts 235 Mio. US-Dollar in bar. Zum Kaufpreis für Strive Medical machte Cardinal Health nur zusammengefasste Angaben. Beide Transaktionen stehen noch unter regulatorischer Prüfung sowie weiteren üblichen Abschlussbedingungen.
Nach Angaben des Unternehmens erweitern die Zukäufe die Präsenz in der Diabetesversorgung und ergänzen das Geschäft in der Urologie. Reuters zufolge sieht Cardinal Health die Transaktionen als Fortsetzung des Ausbaus nach der früheren Übernahme von Advanced Diabetes Supply.
Das AdaptHealth-Geschäft soll Cardinal Health laut Reuters eine direkte Plattform zur Belieferung von Patienten mit Verbrauchsmaterialien und begleitenden Unterstützungsleistungen in der Diabetesversorgung verschaffen. Strive Medical bringt demnach zusätzliche Reichweite bei medizinischen Hilfsmitteln, insbesondere in der Urologie.
Auch für AdaptHealth hat der Verkauf strategische Bedeutung. Das Unternehmen trennt sich von einem Teilbereich und richtet den Fokus stärker auf die Bereiche Schlaftherapie und Atemwegstherapie. Eine detaillierte Ergebniswirkung für AdaptHealth wurde in den verfügbaren Unterlagen nicht vollständig beziffert.
Cardinal Health erwartet laut Reuters, dass die beiden Übernahmen innerhalb der ersten zwölf Monate nach Abschluss positiv zum bereinigten Ergebnis je Aktie beitragen. Das Unternehmen ordnet die Transaktionen damit nicht nur als strategische Ergänzung, sondern auch als finanziell zügig wirksamen Portfolioausbau ein.
Einen unmittelbaren DACH-Bezug gibt es bei dem Geschäft nicht. Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Meldung dennoch als Signal aus dem US-Gesundheitsmarkt relevant: Cardinal Health setzt seine Portfolioverschiebung in Richtung häuslicher Versorgung fort und stärkt damit ein Segment, das vom Trend zu mehr Versorgung außerhalb von Kliniken und Arztpraxen profitieren soll.
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